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Oracle Exadata-Funktionen

28.03.2024

Oracle Exadata ist eine All-in-One-Hardwareplattform, die im Kern aus einer Datenbankmaschine und einem Exadata-Speicherserver besteht. Die auf Exadata laufende Kernsoftware ist die Oracle DataDie Basis- und Exadata Cell-Software entspricht der ORACLE 11g-Software bzw. der Speicherverwaltungssoftware.


Oracle Exadata verbessert sich in allen drei Bereichen entsprechend:

Exadata selbst verfügt über eine separate CPU, einen separaten Arbeitsspeicher und ein eigenes Betriebssystem (Oracle Enterprise Linux) und fungiert somit als Server. Eine wichtige Funktion ist Smart Scan. Dabei sendet der Datenbankserver Abfragebefehle an Exadata, welches die Daten zunächst im Speicher analysiert und die Ergebnisse anschließend in den Arbeitsspeicher des Datenbankservers überträgt. Dies stellt eine deutliche Abkehr vom herkömmlichen Ansatz dar. Die Verarbeitung der Abfrage wird in das Speichersystem ausgelagert, wodurch die an den Server gesendete Datenmenge erheblich reduziert wird.


Zweitens ist Exadata modular aufgebaut, wobei jedes Exadata-Modul als Speichereinheit bezeichnet wird. Mit zunehmender Anzahl an Speichereinheiten steigt auch der Durchsatz des gesamten Speichersystems. Es ist sogar möglich, mehrere Speichersysteme miteinander zu verbinden, um einen noch höheren Durchsatz zu erzielen. Es handelt sich um ein paralleles Speichersystem mit hoher Kapazität, und das Hinzufügen von Speichereinheiten erhöht die Anzahl der Transportleitungen.


Exadatas Transportschnittstelle ist InfiniBand – ein Verbindungstechnologiestandard, den Oracle mit Stolz anbietet und der bis zu zehnmal schneller ist als herkömmliches Fibre Channel. Das entspricht der zehnfachen Übertragungskapazität.


Oracle Exadata Version 2 ist in vier Konfigurationen erhältlich: Full Rack (8 Datenbankserver und 14 Speicherserver), Half Rack (4 Datenbankserver und 7 Speicherserver), 1/4 Rack (2 Datenbankserver und 3 Speicherserver) und Basissystem (1 Datenbankserver und 1 Speicherserver). Diese vier Exadata-Konfigurationen sind ab sofort verfügbar. Durch einfaches Hinzufügen von Kabeln lässt sich die Sun Oracle Database Machine auf bis zu acht Racks erweitern und so den unterschiedlichsten Anwendungsszenarien gerecht werden.